So geht‘s Ihrer Katze richtig gut

Verantwortungsbewusste Katzenhalter stellen uns immer wieder Fragen, die wir für Sie gesammelt und beantwortet haben. Erfahren Sie, was Ihre Katze gesund und glücklich. Nutzen Sie gerne auch unsere weiteren Angebote an Sie: Lassen Sie sich individuell beraten oder wenden Sie sich an unsere Service-Abteilung. Herzlich willkommen bei Katzenfreunden!

Wenn die Katze zu Übergewicht neigt

Geeignetes Katzenfutter bei Übergewicht
Bei Gewichtsproblemen ist es wichtig, ein fettreduziertes Futter zu verwenden und dabei den Stoffwechsel optimal zu unterstützen. Knappere Portionen, regelmäßige Gewichtskontrollen und das Einmischen von Happy Cat Adult Light  helfen  rechtzeitig, Übergewicht vorzubeugen. Zum „Abspecken“ gibt man es pur oder gemischt mit Happy Cat Sterilised oder dem fettreduzierten  Indoor Voralpen-Rind. Dessen größere Kroketten veranlassen die Samtpfote langsamer zu fressen und zu kauen. Das erhöht die Zufriedenheit der Katze. Happy Cat Sterilised eignet sich übrigens auch hervorragend für Kastraten zur Vorbeugung vor Gewichtsproblemen. 

Tipp: Mischfütterung von Nassfutter und Trockenfutter
Ideal für Tiere, die zu Übergewicht neigen ist  die sogenannte Mischfütterung, d.h. man bieten neben Trockenfutter auch Nassfutter an. Die Futtermenge richtet sich dann anteilig nach den Empfehlungen der beiden Futtersorten: Wird als Tagesration beim Trockenfutter 50 g empfohlen und beim Nassfutter 400g und man möchte beides zu gleichen Teilen anbieten, dann bedeutet das ½ Ration Trockenfutter (25 g) und ½ Ration Nassfutter (200g). Bei der Auswahl des Nassfutters  sollte man aber unbedingt darauf achten, dass es möglichst wenig Fett enthält (unter 1%). Den Fettgehalt findet man auf der Verpackung  in der sogenannten „Analyse“ unter dem Begriff „Rohfett“. 

Wenn die Katze abnehmen muss - bitte nur mit Tierarzt
Für den Fall, dass Ihre Katze an sehr starkem Übergewicht leidet, sollten Sie eine Gewichtsreduktion auf jeden Fall mit einer passenden Spezialdiät und auch erst nach Rücksprache mit Ihrem Haustierarzt durchführen, da ein zu schneller Gewichtsverlust bei der Katze zu ernsten Erkrankungen der Leber führen kann!

Wie kann man „Harnsteinbildung“ vorbeugen?  

Als „Wüstentiere“ können Katzen ihren Urin sehr stark konzentrieren. Daher besteht bei ihnen eine Neigung zu Harnsteinbildung. Bei der Rezeptur der Happy Cat Produkte wird auf diese Veranlagung natürlich schon vorbeugend Rücksicht genommen. Alle unsere Sorten von Happy Cat (außer der Nierendiät) sind zur Vorbeugung von Harnsteinen angesäuert. Der Katze sollte aber immer auch ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stehen: möglichst mehrere „Wasserstellen“ anbieten und das Wasser nicht direkt neben den Futternapf stellen. Stark veranlagte Tiere können trotz aller Vorsorge Probleme bekommen, daher sollte man seine Katze immer aufmerksam beobachten.

Eine gute Vorbeugung bei veranlagten Tieren oder solchen, die nur wenig Wasser aufnehmen bietet die „Mischfütterung“ von Trocken- und Nassfutter! (siehe auch unter „Was ist Mischfütterung?“)

Welche Nahrung eignet sich bei Fell- und Hautproblemen? 

Nur beste Zutaten und hohe Gehalte an essenziellen Nährstoffen – wie bei allen Happy Cat Produkten – gewährleisten eine optimale Versorgung und bieten die bestmögliche Grundlage für ein glänzendes, geschmeidiges Fell und eine gesunde Haut. Besonders bei Juckreiz und wiederkehrenden Problemen sollte ein Tierarzt klären, wo die Ursachen liegen. 

 

Was muss bei Langhaarkatzen beachtet werden?

Langhaarkatzen schlucken beim Putzen nicht selten deutlich mehr Haar ab als ihre kurzhaarige Verwandtschaft. Ist das Fell stumpf, verfilzt es leichter. Eine Nahrung hoher Qualität – wie Happy Cat – für ein seidiges  Fell und mit Inhaltsstoffen zur Vorbeugung vor Haarballenbildung ist hier ein Muss. Selbst die beste Katzennahrung kann regelmäßige und gründliche Fellpflege-Unterstützung durch den verantwortungsvollen Katzenbesitzer jedoch  nicht ersetzen.

Was tun bei Verdauungsstörungen? 

Bei verdauungssensiblen Tieren sollte nur ein sehr hochwertiges Futter verwendet werden – wie Happy Cat. Besteht der Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder Allergie, dann sind beispielsweise glutenfreie oder getreidefreie Sorten wie die Sensitive-Produkte empfehlenswert. Hat man ein passendes Futter gefunden, so sollte man Futterwechsel möglichst vermeiden oder aber das Futter über ca. 7 Tage sehr vorsichtig umstellen. Anhaltende oder wiederkehrende Probleme erfordern eine gründliche Untersuchung beim Tierarzt.

Katzen sind sehr reinliche und saubere Tiere – sie verbringen sehr viel Zeit des Tages mit ihrer Fellpflege. Durch das Verschlucken der Haare bilden sich Haarballen, die anschließend von der Katze wieder ausgeschieden werden müssen (entweder über den Magen durch Erbrechen oder über den Darm). Um ihr dieses zu erleichtern, können Sie Ihrer Katze Katzengras oder Malzpaste anbieten.

Haarballen-Kontrolle mit allen Happy Cat Produkten:

Alle Happy Cat Produkte enthalten natürliche Kieselerde. Die Kieselerde kann eine Art „Gerüst“ um die Haare bilden, diese dann einschließen und somit leichter nach außen transportieren.

Weitere Informationen zum Happy Cat Natural Life Concept »

Solange eine Katze gut frisst und ihre Zähne sauber wirken, machen sich die meisten Halter wenig Gedanken um das Thema Zahnhygiene. Das ist allerdings ein Fehler, denn die Fälle der Zahnerkrankungen nehmen zu: Jede zweite Katze über fünf Jahren litt oder leidet unter entsprechenden Problemen.

Zur Prophylaxe gehört unbedingt, auf erste Symptome zu achten und ggf. zum Tierarzt zu gehen:

  • Mundgeruch
  • Belag oder deutlich sichtbarer Zahnstein
  • Gerötetes oder gar blutendes Zahnfleisch

In solchen Fällen sollte man beim Tierarzt vorstellig werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, einmal im Jahr einen Zahncheck durchführen zu lassen.

Damit es soweit erst gar nicht kommt, ist Zahnhygiene wichtig. Wird es von klein auf trainiert, lassen sich viele Katzen durchaus ans Zähneputzen mit speziellen Zahnbürsten und -cremes gewöhnen.

Zusätzlich kann die Zahngesundheit auch über die Ernährung unterstützt werden. Die Fütterung von Trockenfutter ist empfehlenswert, weil hier weniger Nahrungsreste in den Zahnzwischenräumen hängen bleiben. Auch kräftigt das Kauen an den Kroketten den Kauapparat. Die Katze muss das Futter besonders gründlich kauen, was den mechanischen Abrieb von Belägen zusätzlich fördert. Ganz verhindern kann man Zahnstein mit der Fütterung von Trockenfutter zwar nicht, doch zumindest hinauszögern. Ein wichtiger weiterer Aspekt ist, dass durch das Zerbeißen größerer Kroketten der Zahnhalteapparat unterstützt wird und lockeren Zähnen vorbeugen hilft.

Komplett auf Nassnahrung verzichten muss man deshalb natürlich nicht: Alle Happy Cat Kroketten eignen sich ideal auch zum Einmischen ins Nassfutter. Besonders die X-Large-Krokette von Happy Cat Adult Large Breed oder die ebenfalls größere Krokette von Happy Cat Adult Voralpen-Rind regen so auch bei Nassfutter-Liebhabern zur Zahnpflege an.

 

 

Sie sind zäh und weit verbreitet: Flöhe, Zecken, Würmer. Die Gefahr, dass sich eine Katze, insbesondere eine mit Freilauf, mit Parasiten ansteckt, ist deshalb leider relativ hoch. Schon kleine Kätzchen müssen vor gefährlichem Befall geschützt und bereits im Alter von wenigen Wochen erstmals entwurmt werden. Übrigens sollten auch reine Wohnungskatzen vor Parasiten wie z.B. Flöhen oder Würmern geschützt werden.

Würmer und Flöhe

Am häufigsten stecken sich Katzen mit Spul-, Haken- und Bandwürmern an. Diese können nicht nur für die Katze, sondern bei einer Übertragung auch für Menschen gefährlich werden. Freigänger sind zudem besonders gefährdet, sich mit Flöhen anzustecken. Haben sich die kleinen Blutsauger eine Katze als Wirt ausgesucht, ist es ziemlich aufwendig, sie wieder loszuwerden: Sie vermehren sich ausgesprochen schnell und befallen nicht nur das Tier, sondern auch die Umgebung.

Zecken

Die Gefahr, dass Katzen von Zecken betroffen sind, ist im Vergleich dazu relativ gering. Da Katzen großen Wert auf Hygiene legen und ihr Fell mehrmals täglich putzen, entfernen sie die kleinen Blutsauger häufig schon bei der Fellpflege. Allerdings kann es passieren, dass die Zecke dann in der Wohnung abgestreift wird – und sich hier auf die Suche nach einem anderen Wirt macht.

Wirksamer Schutz

Leider gibt es noch keine Impfung, die Tier und Mensch vor dem Befall durch diese Parasiten schützt. Deshalb müssen sie auf anderem Wege bekämpft und Wurmkuren oder Spot-Ons als Prophylaxe eingesetzt werden. Tiermediziner weisen darauf hin, dass Halter  insbesondere bei Anti-Zecken- und -Flohmitteln unbedingt auf einen lückenlosen Schutz, also auf eine pünktliche Auffrischung, achten sollten. Während Zecken nur in den warmen Monaten aktiv sind, gilt es bei Flöhen das ganze Jahr über wachsam zu sein. Wie oft Wurmkuren verabreicht werden müssen, hängt vor allem von der Lebensweise der Tiere ab. Bei Freigängerkatzen liegt die Frequenz bei zwei bis vier Mal im Jahr.

Prophylaxe auch für Wohnungskatzen

Was viele Katzenhalter nicht wissen: Reine Wohnungskatzen sind leider nicht vor Wurm- oder Flohbefall geschützt. Hier geht die Gefahr meist vom Menschen aus: Die Eier von Flöhen und Würmern können leicht am Schuhwerk haften bleiben und werden so unwissentlich in die Wohnung getragen. Dort werden sie unbemerkt weiter verteilt und von der Katze, die sich häufig am Boden bewegt, aufgenommen. Deshalb müssen auch Wohnungskatzen prophylaktisch vor Befall geschützt beziehungsweise zumindest regelmäßig darauf kontrolliert werden.

So wird empfohlen, Wohnungskatzen einmal im Jahr zu entwurmen oder ihren Kot regelmäßig auf möglichen Wurmbefall untersuchen zu lassen. Flöhe und ihre Eier können leicht mit einem Flohkamm entdeckt werden, weshalb dieser bei der regelmäßigen Fellpflege zum Einsatz kommen sollte. 

Unsere Tipps, um Ihre Katze zum Trinken zu animieren:

  • Schaffen Sie verschiedene Trinkgelegenheiten im Haus und möglichst auch im Garten. Während manche Tiere frisches Wasser lieben, bevorzugen andere abgestandenes Wasser. Wieder andere trinken bevorzugt aus einem Wasserstrahl oder einem Trinkbrunnen.

  • Eventuell mag Ihre Katze kein Leitungswasser. Dann können Sie auf Mineralwasser (mit niedrigem Natriumgehalt) oder stark verdünnte Katzenmilch ausweichen. Normale Kuhmilch ist keine gute Alternative: Sie enthält Milchzucker, der bei vielen Katzen zu Durchfall führt.

  • Trinkt Ihre Katze zu wenig, können Sie Trockenfutter vorab schon in Wasser einweichen oder mit Nassfutter mischen. Nassfutter kann bei Bedarf ebenfalls noch mit etwas Wasser gestreckt werden.

  • Stellen Sie möglichst in jedem Raum in der Nähe der Tür eine Wassernapf auf. So werden die Samtpfoten bei jedem Verlassen des Raumes ans Trinken erinnert.

Test: Trinkt Ihre Katze genug?

Ziehen Sie dafür die Hautfalte im Nackenbereich hoch. Lässt diese sich leicht anheben und gleitet rasch wieder in die alte Position zurück, ist mit dem Flüssigkeitshaushalt der Katze alles in Ordnung. Bleibt die Hautfalte länger bestehen, kann das ein Zeichen dafür sein, dass die Katze mit Flüssigkeit unterversorgt ist. 

Flüssigkeitsbedarf einer Katze

Das bedeutet allerdings nicht, dass der Flüssigkeitsbedarf der Katze generell minimal ist. Als Faustregel gilt, dass eine Katze etwa 50 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht braucht.

Besonders bei Fütterung von Trockenfutter, das nur zu etwa zehn Prozent aus Flüssigkeit besteht, sollten Katzen zusätzlich Wasser aufnehmen. Füttert man Nassfutter oder bietet man beide Futtersorten an, wird ein Teil des Bedarfs durch die Feuchtigkeit im Nassfutter gedeckt. Der Wasserbedarf ist auch abhängig von anderen Faktoren wie etwa der Umgebungstemperatur und der Aktivität. Im Sommer ist er beispielsweise zusätzlich erhöht, da Katzen ihren Speichel nicht nur zum Putzen verwenden, sondern auch zur Temperaturregelung, indem sie ihn mit der Zunge über ihr Fell verteilen. 

Der Diabetes ist leider auch bei unseren Hauskatzen auf dem Vormarsch. Die Anzahl der diagnostizierten Fälle steigt. Dies liegt zum einen daran, dass die Krankheit durch zunehmendes Übergewicht begünstigt wird. Zum anderen wird sie aber auch einfach häufiger festgestellt: Denn unsere Katzen werden immer besser medizinisch versorgt. Bleibt die Krankheit aber unentdeckt, kann dies schlimme Folgen haben. Wird der Katzendiabetes rechtzeitig behandelt, kann die Samtpfote trotz der Krankheit ein langes Leben führen. Doch lässt sich die Krankheit erkennen? Welche Veränderungen im Körper werden durch die Krankheit ausgelöst? Und wie kann die Katze mit Diabetes durch die richtige Behandlung ein möglichst beschwerdefreies Leben haben?

Wie entsteht Diabetes bei Katzen?

Diabetes wird auch „Zuckerkrankheit“ genannt. Nicht etwa, weil die Katze zu viel Zucker gefressen hat oder frisst. Vielmehr ist eines der Hauptsymptome ein zu hoher Blutzuckerspiegel.

Bei einer gesunden Katze wird die Nahrung im Darm zerkleinert. Dabei entstehen unter anderem kleine Zuckermoleküle. Diese werden durch die Darmwand ins Blut aufgenommen und auf diesem Weg in die Zellen weitergeleitet. Normalerweise wird der im Blut gelöste Zucker anschließend durch das Hormon Insulin in die Zellen geschleust und dort zu Energie oder Fett verarbeitet. Der Blutzucker ist daher für das Tier eine sehr wichtige Energiequelle. Fehlt jedoch das Insulin, bleibt der gelöste Zucker im Blut und kann nicht weitergeschleust werden. Dies führt schlussendlich zu Diabetes bei der Katze.

Ursachen und Formen von Diabetes bei Katzen

Man teilt den Diabetes in drei „Typen“ ein. Eine klare Abgrenzung voneinander ist jedoch nicht einfach.

Häufigste Diabetes-Form bei Katzen

Bei Katzen handelt es sich in 80 – 90 % der Fälle um den Typ-II-Diabetes. Ursache für die sogenannte „Insulinresistenz“, d. h., dass die Zellen nicht mehr auf das Insulin reagieren, kann ein noch ungeklärter genetischer Defekt sein. Zusätzlich wird die Insulinresistenz durch Übergewicht oder auch bestimmte Hormonstörungen erhöht. Zu Beginn der Krankheit kann der Körper diese Resistenz durch eine vermehrte Insulin-Bildung ausgleichen. Auf Dauer können die Pankreas-Zellen der hohen Insulinproduktion jedoch nicht mehr standhalten und zerbrechen.

Der Typ-III-Diabetes kann bei Katzen ebenfalls vorkommen. Ursachen können z. B. eine Schilddrüsenüberfunktion, andere Hormonstörungen oder eine Entzündung des Pankreas sein.

Aber auch gesunde Katzen können durch Stress einen hohen Blutzucker entwickeln. Ein beim Tierarzt gemessener Blutzucker ist daher oft nicht aussagekräftig.

Folgen und erste Anzeichen von Katzendiabetes

Durch das fehlende Insulin oder geschädigte Zellen, die nur noch schwer Zucker in das Gewebe hineinlassen, steigt zunächst der Blutzucker an. Dieser überschüssige, im Blut gelöste, Zucker kann nur zum Teil über den Urin ausgeschieden werden. Auf Dauer schädigt er so den Körper. Wird Diabetes nicht entdeckt, kann es zu bleibenden Nervenschäden kommen. Auch ein Nierenversagen kann durch den hohen Blutzuckerspiegel entstehen. Im Extremfall ist sogar ein tödlicher Zuckerschock möglich.

Gleichzeitig fehlt der Zucker in den Zellen. Dadurch wird der Zellstoffwechsel gestört und es kommt zu Muskelabbau, Abmagerung und einer schlechten Wundheilung.

Wie erkenne ich Katzendiabetes?

Erste Anzeichen bei einer zuckerkranken Katze sind eine erhöhte Trinkmenge und die höhere Harnmenge. Gleichzeitig kommt es, trotz Heißhungerattacken und hoher Futteraufnahme, zur Schwächung des Tieres. In seltenen Fällen kann es zudem zu einer Abmagerung der Katze kommen.

Beobachten Sie Veränderungen im Trink- und Essverhalten der Katze, ist es sehr wichtig, sofort einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser wird einige Untersuchungen durchführen, um die Diagnose Diabetes sicherstellen zu können. Denn auch andere Krankheiten haben ähnliche Symptome. Je früher ein Diabetes erkannt wird, desto unwahrscheinlicher entstehen bleibende Schäden. In einzelnen Fällen kann er sich sogar wieder zurückbilden.

Wie sieht die Behandlung bei einer Katze mit Diabetes aus?

In der Regel muss einer zuckerkranken Katze täglich zweimal Insulin gespritzt werden. So wird der Insulinmangel ausgeglichen. Da die genaue Dosierung sehr wichtig ist, wird der Tierarzt zu Beginn der Behandlung die Katze regelmäßig untersuchen. Zudem wird er dem Katzenbesitzer genau zeigen, wie Insulinspritzen richtig gebraucht und die Blutzucker- und Urinuntersuchung korrekt durchgeführt werden. Dank moderner Insulininjektoren und Messgeräte ist die Behandlung heutzutage recht unkompliziert. So gewöhnen sich Mensch und Tier meist schnell an die Umstellung.

Tierarzt-Interview: Von der ersten Untersuchung bis hin zur Diagnose und Behandlung

Welches Futter bei Katzendiabetes?

Für eine erfolgreiche Behandlung der Diabetes bei Katzen sollte, wenn möglich, die Fütterung auf ein spezielles Diätfuttermittel umgestellt werden. Dieses verzichtet in der Regel komplett auf zusätzlichen Zucker, ist reich an Proteinen und weist einen reduzierten Kaloriengehalt auf.

Achtung bei übergewichtigen, zuckerkranken Katzen

Bei übergewichtigen Katzen mit Diabetes ist eine langsame Gewichtsabnahme sehr wichtig. Durch den Gewichtsverlust kann die Insulindosis oft verringert und zum Teil sogar auf Dauer unnötig werden. Zudem ist es sinnvoll, regelmäßige Fütterungszeiten und anschließende Spritzzeiten einzuführen. Das ist allerdings nur möglich, wenn die Katze es zulässt. Bevor die Katze das Futter verweigert, ist es besser ihre gewohnte Fütterung beizubehalten und – sollte die Katze zu dick sein – Schritt für Schritt die Diät einzuführen.

Darauf sollten Sie beim Futterkauf achten

Bei einer gesunden Katze schüttet der Körper je nach Futter genau so viel Insulin aus, wie er zur Verarbeitung benötigt. Bei einer Katze mit Diabetes funktioniert dieser Prozess nicht. Das Insulin muss vom Tierhalter gespritzt werden. Für eine korrekte Dosierung muss die Katze immer zur gleichen Zeit eine bestimmte Menge Futter fressen. Ideal ist, wenn die Zuckeraufnahme aus dem Darm langsam und gleichmäßig erfolgt. Für die langsame Zuckeraufnahme ist ein rohfaserreiches Futter wichtig. Der Markt bietet hier mittlerweile spezielle Futtermittel für Diabetiker-Katzen an. Beim Insulin wird in der Regel ein langsam wirkendes Präparat eingesetzt, sodass der Transport des Zuckers in die Zellen auf Dauer ermöglicht wird.

Alternative zu Diabetiker Futter?

Sollte die Katze das Futter nicht mögen, kann man auf eine Reduktionskost oder auch auf ein Lightprodukt wechseln – abhängig vom Kalorienbedarf der Katze. Wichtig ist jedoch, eine Futterumstellung immer zusammen mit dem Tierarzt durchzuführen. Durch eine Umstellung kann sich die Insulindosis ändern. Auch muss die Katze das Futter regelmäßig gerne fressen, sonst kann es zu gefährlichem Unterzucker führen. Bei besonders heiklen Katzen muss man daher oft bei der gewohnten Kost bleiben. Eine regelmäßige Futteraufnahme ist wichtiger als der Rohfasergehalt.

Was ist die Hypoglykämie der Katze?

Die sogenannte Hypoglykämie (Unterzucker) der Katze tritt auf, wenn versehentlich zu viel Insulin gegeben wird oder die Katze schlecht gefressen hat. Dadurch ist die gewohnte Insulinmenge zu hoch. Durch diese zu hohe Insulinmenge sinkt der Blutzucker der Katze: Die Katze wird schwach und kann ins Koma fallen. Für solch einen Fall wird Ihnen der Tierarzt ein Notfallpäckchen mit Zuckersirup und einer genauen Anleitung geben, wie man sich bei einem solchen Notfall verhalten muss.

Erste Hilfe Maßnahmen bei einem Zuckerschock

Wenn Diabetes zu spät erkannt wird und es durch den hohen Blutzucker zu einem Zuckerschock kommt, ist das Leisten von Erster Hilfe nur schwer möglich. Das Tier sollte sofort zu einem Tierarzt gebracht werden. Ein Zuckerschock tritt aber meistens nicht plötzlich auf. Es ist vielmehr ein langsamer Prozess. Das Tier wird immer kränker und schwächer. Wird nicht rechtzeitig gehandelt, fällt die Katze irgendwann ins Koma. Eine Behandlung ist in diesem Stadium in der Regel nicht mehr möglich. Beobachten Sie Ihre Katze daher stets genau. Bemerken Sie Symptome, suchen Sie sofort einen Tierarzt auf.

Wie ist der Alltag mit einer zuckerkranken Katze?

Da die Katze in der Regel täglich zweimal um die gleiche Zeit gespritzt werden muss, ist die Krankheit mit einem gewissen zeitlichen Aufwand verbunden. Zudem muss die Katze immer wieder zum Tierarzt gebracht werden, wodurch natürlich verstärkt Kosten anfallen. Für die Katze bedeutet die Krankheit dagegen fast keine Einschränkung. Die Beschwerden können durch die richtige Behandlung meist völlig behoben werden. Die Katzen können ein normales Lebensalter erreichen. Bei einem kleinen Teil der Katzen kann sich durch die Behandlung der Insulinbedarf sogar soweit normalisieren, dass sie nicht mehr behandelt werden müssen.

Trinkmenge und -verhalten einer Katze mit Diabetes

Ist die zuckerkranke Katze auf das Insulin richtig eingestellt, sind keine Auffälligkeiten bei der Trinkmenge und dem Trinkverhalten zu beobachten. Auch das allgemeine Verhalten der Katze weist keine Besonderheiten auf. Nur Katzen mit unbehandeltem Diabetes haben einen erhöhten Trinkbedarf. Auch Heißhungerattacken in Verbindung mit einem Gewichtsverlust können bei einer zuckerkranken Katze auftreten – sofern keine Behandlung erfolgt.

Kann Katzendiabetes vorgebeugt werden?

Die Wahrscheinlichkeit durch Übergewicht an Diabetes zu erkranken steigt um ca. 80 %, weshalb auf ein gesundes Gewicht der Tiere zu achten ist. Sollte Ihre Katze an Gewicht zulegen, ist es wichtig, rechtzeitig auf ein kalorienärmeres Futter umzustellen und wenn möglich die Bewegung des Stubentigers zu steigern. Denn auch bei Tieren gilt: Ein gesunder Lebensstil und ein hochwertiges, im Energiegehalt angepasstes Futter, fördert einen gesunden Körper und beugt nicht nur Diabetes, sondern vielen anderen Krankheiten vor.

Happy Cat Adult light – satter Genuss mit weniger Fett

Mit dem richtigen Futter können Sie Ihrem Stubentiger helfen eine gesunde, schlanke Linie zu erhalten. Happy Cat Adult light ist besonders leicht, sättigt gut und weist einen geringen Fettgehalt auf (8,5 %). Mit dem enthaltenen Lachs und Geflügel wird der Proteinbedarf der Katze optimal gedeckt.

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