Die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Katze ist unser wichtigstes Ziel. Alle unsere Produkte und ihre Bestandteile sind speziell auf die ernährungsphysiologischen Besonderheiten der Katze zugeschnitten:

  • Vielseitige Eiweißversorgung
    Katzen sind carnivoren (Fleischfresser), die  besonders  viel  tierisches Eiweiß (Protein) in der Nahrung brauchen. Alle Happy Cat Produkte haben einen hohen Anteil sehr hochwertiger tierischer Eiweißquellen aus Fleisch oder Fisch.

  • Maßvoller Energiegehalt
    Übergewicht kann Katzen krank machen. Deshalb ist es wichtig, dass das Futter eine maßvolle Energieversorgung bietet mit weniger Fett und mehr Eiweißgehalt – für Indoor-Katzen ganz besonders, aber auch für Freigänger.

  • Natürlich bestes Futter
    Alle Happy Cat Sorten werden mit besten Zutaten und ohne künstliche Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe, ohne Soja, ohne Zuckerzusatz, ohne Tierversuche und ausschließlich in Deutschland hergestellt.

 Alle Infos zu Kitten und ihrer gesunden Ernährung finden Sie in unserer KittenWelt.

Unser Rat bei heiklen Fressern

Abwechslung bieten
Manche Katzen lieben beim Fressen die Abwechslung – und zwar Bissen für Bissen. Versuchen Sie doch einfach einmal zwei oder drei Sorten Happy Cat miteinander zu kombinieren. Zum Mischen eignen sich übrigens auch bei einem Senior oder bei einem heiklen Katzen-Baby die leckeren Happy Cat Adult-Sorten. Davon dann einfach eine kleine Menge einmischen.

Mischfütterung
Die Mischfütterung von Nass-und Trockenfutter wird gerade bei Katzen sehr oft praktiziert und ist durchaus empfehlenswert. Sie bietet die Vorteile beider Futterarten: von Nassfutter kann etwas mehr gefüttert werden. Dazu liefert es bei Tieren, die nicht so gerne trinken zusätzlich Wasser. Trockenfutter bietet vielfältige Rezepturen und unterstützt optimal die Funktion des Zahnhalteapparates.
Weitere Infos zur Mischfütterung siehe unten.

Die richtige Futtermenge

Empfehlung auf der Verpackung
Die Futtermengenangaben werden rein rechnerisch ermittelt und können daher nur „Empfehlungen“ sein. Sie beziehen sich auf die Tagesration an Futter.

Tatsächlicher Tagesbedarf
Für den Bedarf ist bei der Katze neben der körperlichen Aktivität auch der individuelle Stoffwechsel entscheidend. Bei Gewichtsproblemen muss die Futtermenge ggf. auch bei „fettarmen“ Produkten reduziert werden. Sehr schlanke und aktive Katzen dürfen dagegen oft etwas mehr bekommen. 

Trockenfutter ist gesund – wenn die Katze genug trinkt

Im Vergleich zu anderen Tierarten sind Katzen häufig von Harnwegserkrankungen betroffen. Das liegt daran, dass sie ihren Harn sehr stark konzentrieren können um – wie ihre Vorfahren in der Wüste – möglichst lange mit ihrem Körperwasser auszukommen.

Wichtig bei der Fütterung mit Trockenfutter

Trockenfutter sollte unbedingt - wie die Happy Cat Produkte – einen geeigneten Zusatz enthalten, der bewirkt, dass der pH-Wert des Urins im optimalen Bereich bleibt. Damit – zusammen mit der Bereitstellung von Trinkwasser - kann einer gefährlichen Harnsteinbildung, z.B. Struvit , vorgebeugt werden.
Manche Katzen nehmen auch gerne eingeweichte Kroketten an. Das eingeweichte Trockenfutter sollte körperwarm temperiert sein (circa 38, 5° C). Der Grund: Katzen sind Jäger und ihre Beutetiere sind meist „Warmblüter“, die genau diese Temperatur haben.

So viel Flüssigkeit braucht die Katze täglich

Katzen haben einen ungefähren Wasserbedarf zwischen 55ml und 70ml pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge wird allerdings in vielen kleinen Einzelportionen aufgenommen. Eine Katze trinkt im Durchschnitt zehn bis zwölf Mal pro Tag.

Bei trinkfaulen Stubentigern

Trinkt die Katze auffallend wenig, so sollte zusätzlich zum Trockenfutter auch Nassfutter guter Qualität (z.B. Happy Cat Duo) angeboten werden (siehe Mischfütterung). Strecken Sie es bei Bedarf mit etwas warmem Wasser, damit mehr Flüssigkeit aufgenommen wird.

Tipps, damit die Katze genug trinkt:

  • Frisches, sauberes Wasser sollte immer bereit stehen – am besten in mehreren Gefäßen verteilt in der Wohnung.
  • Katzen trinken am liebsten aus Glas-, Metall- oder Porzellangefäßen.
  • Einige Katzen trinken lieber fließendes Wasser. Hier ist ein Trinkbrunnen sinnvoll.
  • Ein wenig ungesalzene und ungewürzte Fleischbrühe oder ein paar Tropfen Thunfischsaft im Trinkwasser machen es schmackhaft für eher trinkfaule Katzen.

Hätten Sie`s gewusst?

  • Der Mindestabstand zwischen Wassernapf und Katzentoilette sollte einen halben Meter betragen.
  • Ein Abstand von mindestens zwei Meter zwischen Wassernapf und Futternapf ist sinnvoll – manche Katzen sehen sonst das Wasser als „geschmackloses“ Futter an und trinken es nicht.

Was heißt "hohe Verdaulichkeit" und warum ist sie wichtig?

Eine besonders hohe Verdaulichkeit gewährleistet, dass die Nährstoffe in der Nahrung vom Körper leicht aufgenommen werden können und dann ohne aufwendige Verdauungs- und Umbauprozesse  für Stoffwechselvorgänge im Körper zur Verfügung stehen. Je höher die Verdaulichkeit, umso weniger „Stoffwechselendprodukte“ bleiben als „Abfall“ zurück, der den Körper belasten könnte. Daher ist eine hohe Verdaulichkeit besonders für sensible Tiere äußerst wichtig.

Die Verdaulichkeit ist auch ein Qualitätskriterium

Je höher die Qualität der verwendeten Rohstoffe ist, umso höher ist die Verdaulichkeit des Futters – und dementsprechend auch die Qualität des Futtermittels selbst. Auch das Herstellungsverfahren beeinflusst die Verdaulichkeit eines Produktes: So sind extrudierte Kroketten – wie die von Happy Cat - deutlich höher verdaulich als Quetschflocken (vergleichbar mit unserem „Frühstücksmüsli).

Proteinvielfalt in der Nahrung ist wichtig

In der Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde hat sich kaum eine Tierart gehalten, die überwiegend auf ein einziges Nahrungsmittel angewiesen ist. Denn: fällt diese Nahrungsquelle aus widrigen Umständen aus, dann ist dieses Tier hochgradig gefährdet auszusterben (z.B. Pandabär –  Bambus).

Katzen sind „Räuber“ und brauchen die Proteinvielfalt

„Räuber“, die sich ihr Futter ind er Natur erjagen müssen, haben durch ihre kräftezehrende Lebensweise hohe Anforderungen an ihre Nahrung. Um das Überleben eines „Räubers“ zu sichern, ist es daher ganz essentiell, dass ihm eine möglichst große Vielfalt an Beutetieren zur Verfügung steht. Das sichert ihm nicht nur die generelle Deckung seines Bedarfs - auch wenn eine Art Beutetiere nicht verfügbar ist -, sondern sorgt zudem für eine optimale  Vielfalt an Aminosäuren und Fettsäuren. Eine derart ausgewogene Nahrung ist auch für die Katze die beste Grundlage um einem Mangel vorzusorgen, die Leistungsfähigkeit zu sichern und gesund alt zu werden.

Vergleich Trockenfutter - Nassfutter

Ein aussagekräftiger Vergleich der Nährstoffgehalte von Trockenfutter und Nassfutter ist nur über die Ermittlung der „Trockensubstanz“ – also der Mengen an Nähstoffen in 100% getrocknetem Zustand - möglich, da Trockenfutter und Nassfutter einen deutlich unterschiedlichen Wassergehalt haben.

Beispiel:  

Vergleich der Phosphor- und Proteingehalte zweier Nierendiäten, A (Trockenfutter) und B (Nassfutter).

Nierendiät A (Trockenfutter)

enthält 10% Feuchtigkeit (=Wasser), 0,45% Phosphor und 24% Rohprotein.
100% Originalfutter - 10% Wasser = 90% TS (Trockensubstanz = trockene Bestanteile)

0,45% Phosphor : 90 (TS) x 100 = 0,5% Phosphor in der TS
24% Protein : 90 (TS) x 100 = 26,6% Protein in der TS

 

Nierendiät B (Nassfutter)

enthält 71,5% Feuchtigkeit (=Wasser), 0,15% Phosphor und 8% Rohprotein.
100% Originalfutter - 71,5% Wasser = 28,5% TS (Trockensubstanz = trockene Bestanteile)

0,15 % Phosphor : 28,5 (TS) x 100 = 0,53 % Phosphor in der TS
8% Protein : 28,5 (TS)  x 100 = 28,1 % Protein in der TS 

Die Nierendiät B (Nassfutter) enthält also tatsächlich mehr Phosphor und Protein, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Mischfütterung

Von Mischfütterung spricht man, wenn dem Vierbeiner unterschiedliche Zubereitungen von Tiernahrung, z.B. sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter oder Selbstgekochtes etc. angeboten werden.

Die Intention des Tierfreundes ist es dabei, seiner Samtpfote mehr Abwechslung bieten zu können. Nicht selten steckt dahinter auch der Wunsch Rohfütterung (BARFen) oder selbstgekochte Rationen zu einem Teil in den Futterplan zu integrieren ohne größere Risiken einer Mangel- oder Überversorgung eingehen zu müssen.

Ausgewogen füttern

Wie man einen individuellen Futterplan bei einer Mischfütterung aufbaut, ist ganz von den Bedürfnissen der Katze und der gewählten Futterart abhängig. Ein hochwertiges, optimal ausbilanziertes Alleinfutter – trocken oder nass – bietet die größtmögliche Sicherheit. Diese beiden Futterarten können daher problemlos  wechselweise gefüttert werden. Idealerweise sollten die Basisfuttersorten und deren Mengen möglichst genau nach dem tatsächlichen Bedarf der Katze – ihres Alter, ihrer Aktivität, spezieller gesundheitlicher Besonderheiten - ausgewählt werden. Wer plant langfristig in größerem Umfang selbst zusammengestellte Rationen (egal ob roh oder gegart) anzubieten, sollte eine genaue Rationsberechnung erstellen lassen, denn nur so ist man auf der sicheren Seite, wenn es um die optimale Versorgung mit allen nötigen Nährstoffen geht. Wird überwiegend ein Alleinfutter verwendet, kann man zumindest  ab und an auch mal ohne schlechtes Gewissen eine Mahlzeit selbst zusammenstellen. 

Achtung bei sensiblen Katzen und Allergikern

Damit die Katze auf ihre Kosten kommt und diese Abwechslung auch genießen kann, werden die Futterarten nicht gemischt angeboten, sondern getrennt - beispielsweise morgens Trockenfutter und abends Nassfutter.

Verdauungssensible Tiere tun sich jedoch oft schwer, sich mehrmals täglich auf eine andere Futtersorte einzustellen. Hier ist es ratsam entweder bei einer einzelnen Sorte zu bleiben, die die Samtpfote sehr gut verträgt, oder aber eine Mischung der gewünschten Futterarten anzubieten.

Auch beim Allergiker sollte man Vorsicht walten lassen und nicht zu viele unterschiedliche Komponenten in den Futterplan aufnehmen. Denn: Gibt es Probleme, wird es äußerst schwierig die tatsächliche Ursache herauszufinden!   


Und so geht’s…

Hochwertiges Trockenfutter bringt auf Grund des geringen Feuchtigkeitsgehaltes viele gut ausbilanzierte Nährstoffe - optimal abgestimmt auf Alter und Bedarf - in konzentrierter Form in den Futterplan. Gute Nassfutter und selbstzusammengestellte Mahlzeiten bestechen durch beste Akzeptanz und die große Menge in der man sie verfüttern kann. Das kommt vom hohen Wasseranteil. Dafür halten sie nicht so lange satt… Mischt man beides, so hat man die Vorteile von beiden. 

Die perfekte Auswahl an optimal zusammengestellten Trockenfutter-Rezepturen bietet das Happy Cat Sortiment. So bekommt jeder Vierbeiner genau was er braucht und kann sich über reichlich Abwechslung freuen… 

Die jeweiligen Mengenanteile „trocken“ und „nass“ werden dabei ganz nach dem individuellen Bedarf und der Stoffwechselveranlagung des Vierbeiners gestaltet. Als Berechnungsgrundlage dienen die Fütterungsempfehlungen beider Futterarten. Bei wenig Bewegung oder Neigung zu Übergewicht müssen die Futtermengen generell etwas gekürzt werden. Bei Nassfutter ist dann wichtig auf einen niedrigen Fettgehalt (maximal 1 % Rohfett) zu achten. Bei lebhaften Tieren mit regem Stoffwechsel und viel Bewegung ist eventuell meist eine etwas höhere Futtermenge möglich. Leckerchen oder Snacks müssen von der Tagesration abgezogen werden! 

 

Beispiel: 

Ausgewachsene Katze, 4,5 kg Körpergewicht, Normalgewicht, normale Aktivität, 3 Mahlzeiten täglich 

Fütterungsempfehlung bei alleiniger Fütterung von Happy Cat Sensitive Land-Geflügel         

60 g/Tag = 3 Mahlzeiten á 20 g

 

Fütterungsempfehlung bei alleiniger Fütterung von Z.B. Happy Cat Duo Nassfutter                                

300g/Tag = 3 Mahlzeiten á 100g

 

Mischfütterung: 2 x täglich je 1/3 Portion Trockenfutter + 1 x täglich  1/3 Portion Nassfutter:

Morgens und abends je 20 g Trockenfutter, mittags 100 g Nassfutter  

Kein Hundefutter für Katzen

Katzen brauchen andere Nährstoffe als Hunde

Die Katze ist deutlich mehr auf tierisches Eiweiß angewiesen als der Hund. Sie hat aber noch weitere Stoffwechselbesonderheiten: Sie benötigt beispielsweise deutlich mehr Vitamin A und Taurin als der Hund. Zu wenig Vitamin A kann unter anderem zu Wachstums- und Sehstörungen führen. Eine Unterversorgung mit dem wichtigen Eiweißbaustein Taurin verursacht nicht selten Herzschwäche und Blindheit. Eine Katze, die Hundefutter bekommt, ist also nicht ausreichend mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt.  

Wenn Hund und Katze zusammen leben

Wenn Hund und Katze gemeinsam in einem Haushalt leben, ist es natürlich nie ganz ausgeschlossen, dass der eine vom Futter des anderen nascht. Geschieht dies nur hin und wieder in kleinen Mengen, ist das kein Problem. Es sollte aber gesichert sein, dass jeder hauptsächlich die für ihn optimal zusammengestellte Nahrung erhält.

Stellen Sie deshalb den Katzennapf erhöht auf - z.B. auf dem Fensterbrett oder einem Kratzbaum. Den Hund füttern Sie idealerweise zu festgelegten Zeiten und stellen übrig gebliebenes Futter weg. Feste Fütterungszeiten sind übrigens eine sehr gute erzieherische Maßnahme, um heikle Hunde zu „kurieren“.

Getreide

Katzen können Getreide verwerten

Auch wenn die Katze sehr viel stärker als der Hund auf tierisches Eiweiß in der Nahrung spezialisiert ist, heißt das nicht zwingend, dass sie keine Kohlenhydrate verträgt. Sind die Kohlenhydrate hoch aufgeschlossen und liegen dadurch in einer sehr gut verwertbaren Form vor, so sind sie sehr gut für die Katze nutzbar – sogar bis zu einer Menge von über 40 % in der Rezeptur - ganz egal ob es sich um Getreide oder eine alternative Kohlenhydratquelle wie Kartoffel handelt. Nur wenn tatsächlich eine Allergie oder Unverträglichkeit gegen Getreide vorhanden ist, ist es sinnvoll auf Getreide zu verzichten. Eine echte Lebensmittelallergie ist allerdings deutlich seltener als landläufig angenommen.

Gezielter Einsatz von Kohlenhydraten in der Zucht

In der Zucht sind Kohlenhydrate sogar besonders wichtig: sie dienen bei säugenden Katzen als Ausgangsprodukt für die Milchzuckerproduktion. Selbst wenn besonders eiweißreich gefüttert wird, können Kohlenhydrate die Milchleistung  deutlich verbessern.  Trockenfutter ist daher wegen seines – gegenüber Nassfutter - deutlich höheren Kohlenhydratanteils eine wichtige Basisnahrung für Zuchtkatzen. 

Moderater Fleisch- und Fettgehalt entlastet die Organe

Ein gewisser Gehalt an Kohlenhydraten ermöglicht eine Einsparung von Protein (Eiweiß) und Fett im Futter, das sonst zur Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels und als Energiequelle benötigt würde. Dadurch kommt man im Futter mit moderateren Mengen an Eiweiß und Fett aus.

So können die Stoffwechselorgane Leber und Niere entlastet und deren Leistungsfähigkeit langfristig unterstützt werden. Besonders viel „Fleisch“ ist also gar nicht nötig und auch nicht generell sinnvoll für Katzen.

Fleischanteil

Der Begriff "Fleischanteil" ist leider nicht geschützt und auch nicht wissenschaftlich definiert. Das ist ähnlich wie beim Begriff "Leicht", der ja z.B. bei Joghurt auch "fettreduziert", "kalorienarm" oder "schaumig aufgerührt" bedeuten kann.
Am Seriösesten, ist es den „Fleischanteil“ als den Anteil tierischen Proteins am Rohprotein des Katzenfutters zu definieren.


Fleischanteil in Happy Cat Trockenfutter
Je nach Rezeptur und Einsatzbereich bei den Happy Cat Adult-Sorten liegt der "Anteil tierischen Proteins am Gesamtprotein" zwischen 76 und 87% (außer Sonderrezepturen).

Rübenmelasse(schnitzel)

Kein versteckter Zucker

Rübenmelasseschnitzel (=Rübenfaser, Rübenschnitzel, Trockenschnitzel etc.) bleiben übrig, wenn der Zuckerrübe bei der Zuckerherstellung Kristallzucker und Melasse (Zuckersirup) entzogen wird. Es sind also die Zellwände der Zuckerrübe. Diese sind nicht mehr süß, machen nicht dick und dienen auch nicht zur Geschmacksverbesserung  sondern lediglich als Ballaststoff (Katzen können "süß" sowieso nicht schmecken).

Welchen Zweck erfüllt Rübenmelasse?

Sie dient als Ballaststoff. Ballaststoffe sind unerlässlich für die Darmgesundheit und können im Notfall auch Bakteriengifte krankmachender Darmerreger binden. Die für die Heimtiernahrung verwendete Qualität enthält deshalb nur noch minimalste Spuren von Zucker - in so kleiner Menge, dass man diese Zuckerrübenschnitzel sogar in Diabetikernahrung einarbeitet! 

Verschwindend geringer Zuckergehalt

In der Tagesfuttermenge von ca. 100 g für einen ca. 9 kg schweren Maine Coon Kater sind ca. 3 g Zuckerrübenschnitzel mit max. 0,2 g Zuckergehalt.

Hier die genaue Rechnung:
In 100 g unmelassierten (entzuckerten) Trockenschnitzeln sind noch ca. 6,8 g Restzucker enthalten. Das sind 6,8 %. Also findet man in 3 g Trockenschnitzel (also pro Tagesfutterration für den 9 kg Kater) maximal 0,2 g Zucker.

Bezeichnung der tierischen Proteinquellen

Aktuelle gesetzliche Vorgaben

Es gibt gesetzliche Vorgaben für Bezeichnung der Einzelfuttermittel tierischen Ursprungs von Warmblütern. Was früher beispielsweise als „Geflügelfleischmehl“ oder „Lammfleischmehl“ bezeichnet wurde, muss nun als „Geflügelmehl“ oder „Lammmehl“ ausgewiesen werden.
Alternativ gibt es die Möglichkeit diesen Rohstoff „Protein vom Geflügel“ oder „Geflügelprotein“ bzw. „Protein vom Lamm“ oder „Lammprotein“ zu nennen.
Da die Bezeichnung „Mehl“ sehr an „Tiermehl“ erinnert, es sich aber um einen hochwertigen Rohstoff von lebensmittelgeprüften Schlachttieren handelt, haben wir uns für die alternative Bezeichnung entschieden.
Der Rohstoff Fisch wurde – da man hier ohnehin nicht von „Fleisch“ spricht - schon immer als Fischmehl bezeichnet.

Anpassung der Packungen

Für die nötigen Packungsänderungen gibt es eine großzügige Übergangsfrist. Das ist der Grund dafür, dass derzeit beide Begrifflichkeiten auf den Packungen im Fachhandel zu finden sind.

Hebt die Fütterung von Kräutern die Wirkung von Homöopathika auf?

Nein! Es wird davon ausgegangen, dass auch hier das Paracelsische Prinzip gilt („Die Dosis macht das Gift“) und kleinste Mengen keinen Einfluss haben. Für die Wirkung reiner ätherischer Öle wird dahingegen ein negativer Einfluss vermutet.

Was muss man bei der Fütterung von Katzen nach einer Kastration beachten?

Eine Kastration bewirkt im Organismus weitreichende hormonelle Veränderungen, die Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel haben. Daher nehmen die meisten Katzen nach einer Kastration bei gleichbleibender Ernährung und Bewegung zu. Es wird angenommen, dass ein kastriertes Tier aufgrund dieser Stoffwechselveränderungen nur noch 75 – 80% der Futter- und Energiemenge (Kalorienmengen) benötigt, die es vor der Kastration brauchte. 

Daher ist es nach einer Kastration äußerst wichtig die Fütterung anzupassen und das Gewicht des Tieres regelmäßig – idealerweise 14 tägig oder spätestens monatlich -  zu kontrollieren. 

Welches Katzenfutter nach der Kastration?

Das ideale Futter nach einer Kastration enthält weniger „Energie“, also weniger Kalorien als das Futter, das das Tier vorher bekommen hat. Speziell für kastrierte Katzen wurde die Rezeptur von Happy Cat Sterilised entwickelt. Abwechslung können die ebenfalls gut geeigneten Sorten  Voralpen-Rind Indoor und Happy Cat Light bieten. 

Zudem sollte man sehr konsequent darauf achten, dass es nicht so viel „nebenher“ gibt. Wenn, dann am besten kleinere Mengen von Leckerchen oder Snacks, die weniger gehaltvoll sind. Bekommen Katzen regelmäßig zum Trockenfutter auch Nassfutter angeboten, so sollte man natürlich auch auf den Fettgehalt des Nassfutters achten und besser auf Sorten mit besonders niedrigem Fettgehalt (maximal 1 % Rohfett) zurückgreifen. 

Was außer der Ernährung wichtig ist

Ein weiterer guter Tipp um Übergewicht vorzubeugen ist es, die Katze zu mehr Bewegung zu motivieren: Schon kurze „Spiele“ von 10-15 Minuten täglich helfen effektiv, Kalorien zu verbrennen. Darüber hinaus haben sich bei der Katze besonders Spielzeuge als wirkungsvoll erwiesen, mit denen sie sich ihr Futter selbst „erarbeiten“ muss.

Mit zunehmendem Alter soll man auf eine besonders schonende Ernährung achten. Für Katzen ab ca. 10 Jahre gibt es deshalb ein spezielles Senior-Produkt: Happy Cat Best Age 10+. Bei älteren, sehr ruhigen Katzen kann bei Bedarf auch Happy Cat Adult Light mit der „Senior“-Nahrung gemischt werden, um Übergewicht vorzubeugen. Hier finden Sie alle Produkte für Katzensenioren.

Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt helfen übrigens zusätzlich altersbedingte Schwächen rechtzeitig zu erkennen.

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