Die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Katze ist unser wichtigstes Ziel. Alle unsere Produkte und ihre Bestandteile sind speziell auf die ernährungsphysiologischen Besonderheiten der Katze zugeschnitten:

  • Vielseitige Eiweißversorgung
    Katzen sind carnivoren (Fleischfresser), die  besonders  viel  tierisches Eiweiß (Protein) in der Nahrung brauchen. Alle Happy Cat Produkte haben einen hohen Anteil sehr hochwertiger tierischer Eiweißquellen aus Fleisch oder Fisch.

  • Maßvoller Energiegehalt
    Übergewicht kann Katzen krank machen. Deshalb ist es wichtig, dass das Futter eine maßvolle Energieversorgung bietet mit weniger Fett und mehr Eiweißgehalt – für Indoor-Katzen ganz besonders, aber auch für Freigänger.

  • Natürlich bestes Futter
    Alle Happy Cat Sorten werden mit besten Zutaten und ohne künstliche Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe, ohne Soja, ohne Zuckerzusatz, ohne Tierversuche und ausschließlich in Deutschland hergestellt.

 Alle Infos zu Kitten und ihrer gesunden Ernährung finden Sie in unserer KittenWelt.

Unser Rat bei heiklen Fressern

Abwechslung bieten
Manche Katzen lieben beim Fressen die Abwechslung – und zwar Bissen für Bissen. Versuchen Sie doch einfach einmal zwei oder drei Sorten Happy Cat miteinander zu kombinieren. Zum Mischen eignen sich übrigens auch bei einem Senior oder bei einem heiklen Katzen-Baby die leckeren Happy Cat Adult-Sorten. Davon dann einfach eine kleine Menge einmischen.

Mischfütterung
Die Mischfütterung von Nass-und Trockenfutter wird gerade bei Katzen sehr oft praktiziert und ist durchaus empfehlenswert. Sie bietet die Vorteile beider Futterarten: von Nassfutter kann etwas mehr gefüttert werden. Dazu liefert es bei Tieren, die nicht so gerne trinken zusätzlich Wasser. Trockenfutter bietet vielfältige Rezepturen und unterstützt optimal die Funktion des Zahnhalteapparates.
Weitere Infos zur Mischfütterung siehe unten.

Die richtige Futtermenge

Empfehlung auf der Verpackung
Die Futtermengenangaben werden rein rechnerisch ermittelt und können daher nur „Empfehlungen“ sein. Sie beziehen sich auf die Tagesration an Futter.

Tatsächlicher Tagesbedarf
Für den Bedarf ist bei der Katze neben der körperlichen Aktivität auch der individuelle Stoffwechsel entscheidend. Bei Gewichtsproblemen muss die Futtermenge ggf. auch bei „fettarmen“ Produkten reduziert werden. Sehr schlanke und aktive Katzen dürfen dagegen oft etwas mehr bekommen. 

Trockenfutter ist gesund – wenn die Katze genug trinkt

Im Vergleich zu anderen Tierarten sind Katzen häufig von Harnwegserkrankungen betroffen. Das liegt daran, dass sie ihren Harn sehr stark konzentrieren können um – wie ihre Vorfahren in der Wüste – möglichst lange mit ihrem Körperwasser auszukommen.

Wichtig bei der Fütterung mit Trockenfutter

Trockenfutter sollte unbedingt - wie die Happy Cat Produkte – einen geeigneten Zusatz enthalten, der bewirkt, dass der pH-Wert des Urins im optimalen Bereich bleibt. Damit – zusammen mit der Bereitstellung von Trinkwasser - kann einer gefährlichen Harnsteinbildung, z.B. Struvit , vorgebeugt werden.
Manche Katzen nehmen auch gerne eingeweichte Kroketten an. Das eingeweichte Trockenfutter sollte körperwarm temperiert sein (circa 38, 5° C). Der Grund: Katzen sind Jäger und ihre Beutetiere sind meist „Warmblüter“, die genau diese Temperatur haben.

So viel Flüssigkeit braucht die Katze täglich

Katzen haben einen ungefähren Wasserbedarf zwischen 55ml und 70ml pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge wird allerdings in vielen kleinen Einzelportionen aufgenommen. Eine Katze trinkt im Durchschnitt zehn bis zwölf Mal pro Tag.

Bei trinkfaulen Stubentigern

Trinkt die Katze auffallend wenig, so sollte zusätzlich zum Trockenfutter auch Nassfutter guter Qualität (z.B. Happy Cat Duo) angeboten werden (siehe Mischfütterung). Strecken Sie es bei Bedarf mit etwas warmem Wasser, damit mehr Flüssigkeit aufgenommen wird.

Tipps, damit die Katze genug trinkt:

  • Frisches, sauberes Wasser sollte immer bereit stehen – am besten in mehreren Gefäßen verteilt in der Wohnung.
  • Katzen trinken am liebsten aus Glas-, Metall- oder Porzellangefäßen.
  • Einige Katzen trinken lieber fließendes Wasser. Hier ist ein Trinkbrunnen sinnvoll.
  • Ein wenig ungesalzene und ungewürzte Fleischbrühe oder ein paar Tropfen Thunfischsaft im Trinkwasser machen es schmackhaft für eher trinkfaule Katzen.

Hätten Sie`s gewusst?

  • Der Mindestabstand zwischen Wassernapf und Katzentoilette sollte einen halben Meter betragen.
  • Ein Abstand von mindestens zwei Meter zwischen Wassernapf und Futternapf ist sinnvoll – manche Katzen sehen sonst das Wasser als „geschmackloses“ Futter an und trinken es nicht.

Was heißt "hohe Verdaulichkeit" und warum ist sie wichtig?

Eine besonders hohe Verdaulichkeit gewährleistet, dass die Nährstoffe in der Nahrung vom Körper leicht aufgenommen werden können und dann ohne aufwendige Verdauungs- und Umbauprozesse  für Stoffwechselvorgänge im Körper zur Verfügung stehen. Je höher die Verdaulichkeit, umso weniger „Stoffwechselendprodukte“ bleiben als „Abfall“ zurück, der den Körper belasten könnte. Daher ist eine hohe Verdaulichkeit besonders für sensible Tiere äußerst wichtig.

Die Verdaulichkeit ist auch ein Qualitätskriterium

Je höher die Qualität der verwendeten Rohstoffe ist, umso höher ist die Verdaulichkeit des Futters – und dementsprechend auch die Qualität des Futtermittels selbst. Auch das Herstellungsverfahren beeinflusst die Verdaulichkeit eines Produktes: So sind extrudierte Kroketten – wie die von Happy Cat - deutlich höher verdaulich als Quetschflocken (vergleichbar mit unserem „Frühstücksmüsli).

Proteinvielfalt in der Nahrung ist wichtig

In der Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde hat sich kaum eine Tierart gehalten, die überwiegend auf ein einziges Nahrungsmittel angewiesen ist. Denn: fällt diese Nahrungsquelle aus widrigen Umständen aus, dann ist dieses Tier hochgradig gefährdet auszusterben (z.B. Pandabär –  Bambus).

Katzen sind „Räuber“ und brauchen die Proteinvielfalt

„Räuber“, die sich ihr Futter ind er Natur erjagen müssen, haben durch ihre kräftezehrende Lebensweise hohe Anforderungen an ihre Nahrung. Um das Überleben eines „Räubers“ zu sichern, ist es daher ganz essentiell, dass ihm eine möglichst große Vielfalt an Beutetieren zur Verfügung steht. Das sichert ihm nicht nur die generelle Deckung seines Bedarfs - auch wenn eine Art Beutetiere nicht verfügbar ist -, sondern sorgt zudem für eine optimale  Vielfalt an Aminosäuren und Fettsäuren. Eine derart ausgewogene Nahrung ist auch für die Katze die beste Grundlage um einem Mangel vorzusorgen, die Leistungsfähigkeit zu sichern und gesund alt zu werden.

Vergleich Trockenfutter - Nassfutter

Ein aussagekräftiger Vergleich der Nährstoffgehalte von Trockenfutter und Nassfutter ist nur über die Ermittlung der „Trockensubstanz“ – also der Mengen an Nähstoffen in 100% getrocknetem Zustand - möglich, da Trockenfutter und Nassfutter einen deutlich unterschiedlichen Wassergehalt haben.

Beispiel:  

Vergleich der Phosphor- und Proteingehalte zweier Nierendiäten, A (Trockenfutter) und B (Nassfutter).

Nierendiät A (Trockenfutter)

enthält 10% Feuchtigkeit (=Wasser), 0,45% Phosphor und 24% Rohprotein.
100% Originalfutter - 10% Wasser = 90% TS (Trockensubstanz = trockene Bestanteile)

0,45% Phosphor : 90 (TS) x 100 = 0,5% Phosphor in der TS
24% Protein : 90 (TS) x 100 = 26,6% Protein in der TS

 

Nierendiät B (Nassfutter)

enthält 71,5% Feuchtigkeit (=Wasser), 0,15% Phosphor und 8% Rohprotein.
100% Originalfutter - 71,5% Wasser = 28,5% TS (Trockensubstanz = trockene Bestanteile)

0,15 % Phosphor : 28,5 (TS) x 100 = 0,53 % Phosphor in der TS
8% Protein : 28,5 (TS)  x 100 = 28,1 % Protein in der TS 

Die Nierendiät B (Nassfutter) enthält also tatsächlich mehr Phosphor und Protein, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Mischfütterung

Von Mischfütterung spricht man, wenn dem Vierbeiner unterschiedliche Zubereitungen von Tiernahrung, z.B. sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter oder Selbstgekochtes etc. angeboten werden.

Die Intention des Tierfreundes ist es dabei, seiner Samtpfote mehr Abwechslung bieten zu können. Nicht selten steckt dahinter auch der Wunsch Rohfütterung (BARFen) oder selbstgekochte Rationen zu einem Teil in den Futterplan zu integrieren ohne größere Risiken einer Mangel- oder Überversorgung eingehen zu müssen.

Ausgewogen füttern

Wie man einen individuellen Futterplan bei einer Mischfütterung aufbaut, ist ganz von den Bedürfnissen der Katze und der gewählten Futterart abhängig. Ein hochwertiges, optimal ausbilanziertes Alleinfutter – trocken oder nass – bietet die größtmögliche Sicherheit. Diese beiden Futterarten können daher problemlos  wechselweise gefüttert werden. Idealerweise sollten die Basisfuttersorten und deren Mengen möglichst genau nach dem tatsächlichen Bedarf der Katze – ihres Alter, ihrer Aktivität, spezieller gesundheitlicher Besonderheiten - ausgewählt werden. Wer plant langfristig in größerem Umfang selbst zusammengestellte Rationen (egal ob roh oder gegart) anzubieten, sollte eine genaue Rationsberechnung erstellen lassen, denn nur so ist man auf der sicheren Seite, wenn es um die optimale Versorgung mit allen nötigen Nährstoffen geht. Wird überwiegend ein Alleinfutter verwendet, kann man zumindest  ab und an auch mal ohne schlechtes Gewissen eine Mahlzeit selbst zusammenstellen. 

Achtung bei sensiblen Katzen und Allergikern

Damit die Katze auf ihre Kosten kommt und diese Abwechslung auch genießen kann, werden die Futterarten nicht gemischt angeboten, sondern getrennt - beispielsweise morgens Trockenfutter und abends Nassfutter.

Verdauungssensible Tiere tun sich jedoch oft schwer, sich mehrmals täglich auf eine andere Futtersorte einzustellen. Hier ist es ratsam entweder bei einer einzelnen Sorte zu bleiben, die die Samtpfote sehr gut verträgt, oder aber eine Mischung der gewünschten Futterarten anzubieten.

Auch beim Allergiker sollte man Vorsicht walten lassen und nicht zu viele unterschiedliche Komponenten in den Futterplan aufnehmen. Denn: Gibt es Probleme, wird es äußerst schwierig die tatsächliche Ursache herauszufinden!   


Und so geht’s…

Hochwertiges Trockenfutter bringt auf Grund des geringen Feuchtigkeitsgehaltes viele gut ausbilanzierte Nährstoffe - optimal abgestimmt auf Alter und Bedarf - in konzentrierter Form in den Futterplan. Gute Nassfutter und selbstzusammengestellte Mahlzeiten bestechen durch beste Akzeptanz und die große Menge in der man sie verfüttern kann. Das kommt vom hohen Wasseranteil. Dafür halten sie nicht so lange satt… Mischt man beides, so hat man die Vorteile von beiden. 

Die perfekte Auswahl an optimal zusammengestellten Trockenfutter-Rezepturen bietet das Happy Cat Sortiment. So bekommt jeder Vierbeiner genau was er braucht und kann sich über reichlich Abwechslung freuen… 

Die jeweiligen Mengenanteile „trocken“ und „nass“ werden dabei ganz nach dem individuellen Bedarf und der Stoffwechselveranlagung des Vierbeiners gestaltet. Als Berechnungsgrundlage dienen die Fütterungsempfehlungen beider Futterarten. Bei wenig Bewegung oder Neigung zu Übergewicht müssen die Futtermengen generell etwas gekürzt werden. Bei Nassfutter ist dann wichtig auf einen niedrigen Fettgehalt (maximal 1 % Rohfett) zu achten. Bei lebhaften Tieren mit regem Stoffwechsel und viel Bewegung ist eventuell meist eine etwas höhere Futtermenge möglich. Leckerchen oder Snacks müssen von der Tagesration abgezogen werden! 

 

Beispiel: 

Ausgewachsene Katze, 4,5 kg Körpergewicht, Normalgewicht, normale Aktivität, 3 Mahlzeiten täglich 

Fütterungsempfehlung bei alleiniger Fütterung von Happy Cat Sensitive Land-Geflügel         

60 g/Tag = 3 Mahlzeiten á 20 g

 

Fütterungsempfehlung bei alleiniger Fütterung von Z.B. Happy Cat Duo Nassfutter                                

300g/Tag = 3 Mahlzeiten á 100g

 

Mischfütterung: 2 x täglich je 1/3 Portion Trockenfutter + 1 x täglich  1/3 Portion Nassfutter:

Morgens und abends je 20 g Trockenfutter, mittags 100 g Nassfutter  

Kein Hundefutter für Katzen

Katzen brauchen andere Nährstoffe als Hunde

Die Katze ist deutlich mehr auf tierisches Eiweiß angewiesen als der Hund. Sie hat aber noch weitere Stoffwechselbesonderheiten: Sie benötigt beispielsweise deutlich mehr Vitamin A und Taurin als der Hund. Zu wenig Vitamin A kann unter anderem zu Wachstums- und Sehstörungen führen. Eine Unterversorgung mit dem wichtigen Eiweißbaustein Taurin verursacht nicht selten Herzschwäche und Blindheit. Eine Katze, die Hundefutter bekommt, ist also nicht ausreichend mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt.  

Wenn Hund und Katze zusammen leben

Wenn Hund und Katze gemeinsam in einem Haushalt leben, ist es natürlich nie ganz ausgeschlossen, dass der eine vom Futter des anderen nascht. Geschieht dies nur hin und wieder in kleinen Mengen, ist das kein Problem. Es sollte aber gesichert sein, dass jeder hauptsächlich die für ihn optimal zusammengestellte Nahrung erhält.

Stellen Sie deshalb den Katzennapf erhöht auf - z.B. auf dem Fensterbrett oder einem Kratzbaum. Den Hund füttern Sie idealerweise zu festgelegten Zeiten und stellen übrig gebliebenes Futter weg. Feste Fütterungszeiten sind übrigens eine sehr gute erzieherische Maßnahme, um heikle Hunde zu „kurieren“.

Getreide

Katzen können Getreide verwerten

Auch wenn die Katze sehr viel stärker als der Hund auf tierisches Eiweiß in der Nahrung spezialisiert ist, heißt das nicht zwingend, dass sie keine Kohlenhydrate verträgt. Sind die Kohlenhydrate hoch aufgeschlossen und liegen dadurch in einer sehr gut verwertbaren Form vor, so sind sie sehr gut für die Katze nutzbar – sogar bis zu einer Menge von über 40 % in der Rezeptur - ganz egal ob es sich um Getreide oder eine alternative Kohlenhydratquelle wie Kartoffel handelt. Nur wenn tatsächlich eine Allergie oder Unverträglichkeit gegen Getreide vorhanden ist, ist es sinnvoll auf Getreide zu verzichten. Eine echte Lebensmittelallergie ist allerdings deutlich seltener als landläufig angenommen.

Gezielter Einsatz von Kohlenhydraten in der Zucht

In der Zucht sind Kohlenhydrate sogar besonders wichtig: sie dienen bei säugenden Katzen als Ausgangsprodukt für die Milchzuckerproduktion. Selbst wenn besonders eiweißreich gefüttert wird, können Kohlenhydrate die Milchleistung  deutlich verbessern.  Trockenfutter ist daher wegen seines – gegenüber Nassfutter - deutlich höheren Kohlenhydratanteils eine wichtige Basisnahrung für Zuchtkatzen. 

Moderater Fleisch- und Fettgehalt entlastet die Organe

Ein gewisser Gehalt an Kohlenhydraten ermöglicht eine Einsparung von Protein (Eiweiß) und Fett im Futter, das sonst zur Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels und als Energiequelle benötigt würde. Dadurch kommt man im Futter mit moderateren Mengen an Eiweiß und Fett aus.

So können die Stoffwechselorgane Leber und Niere entlastet und deren Leistungsfähigkeit langfristig unterstützt werden. Besonders viel „Fleisch“ ist also gar nicht nötig und auch nicht generell sinnvoll für Katzen.

Fleischanteil

Der Begriff "Fleischanteil" ist leider nicht geschützt und auch nicht wissenschaftlich definiert. Das ist ähnlich wie beim Begriff "Leicht", der ja z.B. bei Joghurt auch "fettreduziert", "kalorienarm" oder "schaumig aufgerührt" bedeuten kann.
Am Seriösesten, ist es den „Fleischanteil“ als den Anteil tierischen Proteins am Rohprotein des Katzenfutters zu definieren.


Fleischanteil in Happy Cat Trockenfutter
Je nach Rezeptur und Einsatzbereich bei den Happy Cat Adult-Sorten liegt der "Anteil tierischen Proteins am Gesamtprotein" zwischen 76 und 87% (außer Sonderrezepturen).

Zucker

Wer sich mit dem Katzenernährung befasst, wird es schon einmal gehört haben: Zucker ist böse! Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere geliebten Samtpfoten. Doch stimmt das wirklich? Wie viel Zucker im Katzenfutter ist schädlich? Oder ist Zucker überhaupt schädlich für Katzen?

Erfahren Sie mehr in unserem Artikel "Katzenfutter ohne Zucker".

Rübenmelasse(schnitzel)

Kein versteckter Zucker

Rübenmelasseschnitzel (=Rübenfaser, Rübenschnitzel, Trockenschnitzel etc.) bleiben übrig, wenn der Zuckerrübe bei der Zuckerherstellung Kristallzucker und Melasse (Zuckersirup) entzogen wird. Es sind also die Zellwände der Zuckerrübe. Diese sind nicht mehr süß, machen nicht dick und dienen auch nicht zur Geschmacksverbesserung  sondern lediglich als Ballaststoff (Katzen können "süß" sowieso nicht schmecken).

Welchen Zweck erfüllt Rübenmelasse?

Sie dient als Ballaststoff. Ballaststoffe sind unerlässlich für die Darmgesundheit und können im Notfall auch Bakteriengifte krankmachender Darmerreger binden. Die für die Heimtiernahrung verwendete Qualität enthält deshalb nur noch minimalste Spuren von Zucker - in so kleiner Menge, dass man diese Zuckerrübenschnitzel sogar in Diabetikernahrung einarbeitet! 

Verschwindend geringer Zuckergehalt

In der Tagesfuttermenge von ca. 100 g für einen ca. 9 kg schweren Maine Coon Kater sind ca. 3 g Zuckerrübenschnitzel mit max. 0,2 g Zuckergehalt.

Hier die genaue Rechnung:
In 100 g unmelassierten (entzuckerten) Trockenschnitzeln sind noch ca. 6,8 g Restzucker enthalten. Das sind 6,8 %. Also findet man in 3 g Trockenschnitzel (also pro Tagesfutterration für den 9 kg Kater) maximal 0,2 g Zucker.

Bezeichnung der tierischen Proteinquellen

Aktuelle gesetzliche Vorgaben

Es gibt gesetzliche Vorgaben für Bezeichnung der Einzelfuttermittel tierischen Ursprungs von Warmblütern. Was früher beispielsweise als „Geflügelfleischmehl“ oder „Lammfleischmehl“ bezeichnet wurde, muss nun als „Geflügelmehl“ oder „Lammmehl“ ausgewiesen werden.
Alternativ gibt es die Möglichkeit diesen Rohstoff „Protein vom Geflügel“ oder „Geflügelprotein“ bzw. „Protein vom Lamm“ oder „Lammprotein“ zu nennen.
Da die Bezeichnung „Mehl“ sehr an „Tiermehl“ erinnert, es sich aber um einen hochwertigen Rohstoff von lebensmittelgeprüften Schlachttieren handelt, haben wir uns für die alternative Bezeichnung entschieden.
Der Rohstoff Fisch wurde – da man hier ohnehin nicht von „Fleisch“ spricht - schon immer als Fischmehl bezeichnet.

Anpassung der Packungen

Für die nötigen Packungsänderungen gibt es eine großzügige Übergangsfrist. Das ist der Grund dafür, dass derzeit beide Begrifflichkeiten auf den Packungen im Fachhandel zu finden sind.

Hebt die Fütterung von Kräutern die Wirkung von Homöopathika auf?

Nein! Es wird davon ausgegangen, dass auch hier das Paracelsische Prinzip gilt („Die Dosis macht das Gift“) und kleinste Mengen keinen Einfluss haben. Für die Wirkung reiner ätherischer Öle wird dahingegen ein negativer Einfluss vermutet.

Katzenfutter ohne Zucker – wirklich gesünder oder Marketingstrategie?

Zucker ist böse! Wer sich mit dem Thema Ernährung befasst, hat diesen Satz in der einen oder anderen Form schon einmal gehört. Hitzige Diskussionen unter gesundheitsliebenden Hobby-Ernährungsexperten sind nicht selten. Auch die Industrie reagiert: immer mehr Produkte werden als „zuckerfrei“ angepriesen. Aber ergibt Katzenfutter ohne Zucker Sinn? Oder anders: Warum ist überhaupt Zucker im Katzenfutter? Wer seine Samtpfote mit einem gesunden Futter verwöhnen möchte, sollte die Inhaltsstoffe prüfen. Gerade Katzen mit Diabetes sollten Katzenfutter ohne Zucker bekommen.

Wo versteckt sich überall Zucker im Katzenfutter?

Möchten Sie ein zuckerfreies Futter für Ihre Katze, müssen Sie die Inhaltsstoffe im Katzenfutter prüfen. Allerdings ist Zucker nicht immer als solcher ausgewiesen. Oft verbirgt er sich hinter anderen Begriffen wie Dextrose, Karamell oder Sirup.

Silvester Stress Hunde

Vorsicht bei diesen Begriffen:

 

  • Dextrose
  • Karamell
  • Sirup
  • Saccharose 

Katzen schmecken keinen Zucker

Doch was ist schlimm am Zucker? Katzen schmecken keinen Zucker. Ihnen fehlen die dafür notwendigen Rezeptoren auf der Zunge. Für den Geschmack ist er somit nicht notwendig. Für eine ausgewogene Ernährung braucht ihn die Katze auch nicht. Warum verwenden ihn dann manche Hersteller und bieten kein Katzenfutter ohne Zucker an?

Fact-Sheet: Was Katzen schmecken

Warum enthält Katzenfutter oft Zucker?

Wenn Katzen den Zucker im Katzenfutter nicht schmecken, warum gibt es ihn dann? Die Antwort ist einfach: das Futter sieht besser aus. Zumindest in den Augen des fütternden Menschen. Gekochtes Fleisch wird grau. Für viele Katzenbesitzer scheint die natürliche Färbung eher unattraktiv. Sie verbinden mit dem Grauton eher negative als positive Eigenschaften. Wird dem Futter Karamell zugesetzt bzw. karamellisiert der hinzugefügte Zucker, erhält es eine appetitliche braune Färbung. So wirkt es für den Menschen vermeintlich besser oder gesünder. Der Katze selbst ist die Farbe ihres Futters egal. Zudem ist der Geruch – zumindest für den Menschen – angenehmer.

Die Gefahren von Zucker im Katzenfutter

Füttern Sie Ihrem Liebling auf Dauer kein zuckerfreies Katzenfutter, ist dies – wie beim Menschen – ungesund. Zwar können Katzen kein Karies bekommen, Zahnerkrankungen wie Forl können durch zu viel Zucker aber gefördert werden. Bei gesunden Katzen gibt es bislang keinen Beweis dafür, dass die normal zugesetzte Zuckermenge im Katzenfutter Übergewicht oder Diabetes verursacht. Ist eine Katze jedoch schon an Diabetes erkrankt, sollten Sie kein Katzenfutter mit Zucker füttern. Möchten Sie Ihre Samtpfote professionell ernähren, achten Sie darauf, dass bei den Futterrezepturen keine unnötigen Zusätze zum Einsatz kommen. Auf diese Weise stellen Sie eine ausgewogene Ernährung sowohl bei gesunden als auch bei kranken oder übergewichtigen Katzen sicher.

Happy Cat Katzen Trockenfutter ohne Zucker

Unser gesamtes Produktsortiment kommt ohne zugesetzten Zucker aus. Wenn Sie Ihrem Liebling also ein zuckerfreies Katzen Trockenfutter füttern wollen, können Sie aus unseren Produktlinien Supreme, Sensitive und Minkas wählen. Auch die VET Spezialdiäten sind zuckerfrei. Diese sind auf tierärztliche Empfehlung hin erhältlich.

Entdecken Sie jetzt unser Happy Cat zuckerfreies Katzen Trockenfutter!

Unser Happy Cat Adult Sterilised ist das optimale Futter für kastrierte Katzen. Es ist sättigend,  ballaststoffreich und enthält nur 10,5 % Fett. So wird einer Gewichtszunahme nach der Kastration entgegengewirkt. Für Schleckermäuler, die keinen Fisch mögen oder vertragen, eigent sich unser Happy Cat Adult Weidelamm. Das Trockenfutter ist mit wertvoller Neuseeland-Muschel zur Gelenkunterstützung versehen und liefert ausreichend Nährstoffe und Energie für Freigänger und aktive Katzen. Sie haben einen haut- und verdauungssensiblen Schmusetiger? Unser Happy Cat Sensitive Grainfree Rentier ist getreide-, geflügel- und fischfrei und besonders leicht verdaulich. Die Komposition aus skandinavischem Rentier, leckerem Rind und hochverdaulicher Kartoffel ist ideal für Katzen mit Unnverträglichkeiten oder Verdauungsproblemen.

Happy Cat Katzen Nassfutter ohne Zucker

Unsere Adult Duo Menüs kommen ebenfalls ohne zugesetzten Zucker aus. Die feinen Menüs mit Paté und Häppchen in Soße sind ein wahrer Gaumenschmaus. Jedes Schälchen beinhaltet zweierlei Sorten Fleisch oder Fisch und ist reich an Vitaminen und Kräutern wie Petersilie, Thymian, Koriander und Dill.

Entdecken Sie jetzt unser Happy Cat zuckerfreies Katzen Nassfutter!

Feine Häppchen auf leckerem Paté findet Ihre Samtpfote beim Happy Cat Duo mit Rind & Wild. Das Nassfutter ist natürlich ohne Zuckersatz und mit wichtigen Vitaminen und wertvollen Kräutern versehen. Happy Cat Duo mit Geflügel & Lachs bietet erst feines Paté zum Aufschlecken und dann leckere Stückchen. Die enthaltenen hochwertigen Proteine und essenziellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind die beste Voraussetzung für ein glänzendes Fell und ein stabiles Immunsystem. Ihre Katze ist bisweilen etwas wählerisch und mäkelig? Happy Cat Duo mit Rind & Kaninchen ist nicht nur ausgewogen, sondern vor allem auch lecker. Gesunde Inhaltsstoffe verwöhnen die Katze. Die wertvollen Proteinquellen sind leicht verdaulich, sodass der Organismus der Katze nicht belastet wird.

Sie möchten Ihrer Katze ein gesundes und ausgewogenes Futter anbieten? Dann achten Sie darauf, dass die Rezeptur keine unnötigen Zusätze wie Zucker beinhaltet. Begriffe wie Dextrose, Karamell oder Sirup sollten die Alarmglocken schrillen lassen. Füttern Sie das Katzen Trocken- oder Nassfutter von Happy Cat und gehen Sie auf Nummer sicher: Ihre Katze bekommt alles, was sie für eine gesunde Ernährung benötigt – ganz ohne zusätzlichen Zucker.

Was muss man bei der Fütterung von Katzen nach einer Kastration beachten?

Eine Kastration bewirkt im Organismus weitreichende hormonelle Veränderungen, die Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel haben. Daher nehmen die meisten Katzen nach einer Kastration bei gleichbleibender Ernährung und Bewegung zu. Es wird angenommen, dass ein kastriertes Tier aufgrund dieser Stoffwechselveränderungen nur noch 75 – 80% der Futter- und Energiemenge (Kalorienmengen) benötigt, die es vor der Kastration brauchte. 

Daher ist es nach einer Kastration äußerst wichtig die Fütterung anzupassen und das Gewicht des Tieres regelmäßig – idealerweise 14 tägig oder spätestens monatlich -  zu kontrollieren. 

Welches Katzenfutter nach der Kastration?

Das ideale Futter nach einer Kastration enthält weniger „Energie“, also weniger Kalorien als das Futter, das das Tier vorher bekommen hat. Speziell für kastrierte Katzen wurde die Rezeptur von Happy Cat Sterilised entwickelt. Abwechslung können die ebenfalls gut geeigneten Sorten  Voralpen-Rind Indoor und Happy Cat Light bieten. 

Zudem sollte man sehr konsequent darauf achten, dass es nicht so viel „nebenher“ gibt. Wenn, dann am besten kleinere Mengen von Leckerchen oder Snacks, die weniger gehaltvoll sind. Bekommen Katzen regelmäßig zum Trockenfutter auch Nassfutter angeboten, so sollte man natürlich auch auf den Fettgehalt des Nassfutters achten und besser auf Sorten mit besonders niedrigem Fettgehalt (maximal 1 % Rohfett) zurückgreifen. 

Was außer der Ernährung wichtig ist

Ein weiterer guter Tipp um Übergewicht vorzubeugen ist es, die Katze zu mehr Bewegung zu motivieren: Schon kurze „Spiele“ von 10-15 Minuten täglich helfen effektiv, Kalorien zu verbrennen. Darüber hinaus haben sich bei der Katze besonders Spielzeuge als wirkungsvoll erwiesen, mit denen sie sich ihr Futter selbst „erarbeiten“ muss.

Mit zunehmendem Alter soll man auf eine besonders schonende Ernährung achten. Für Katzen ab ca. 10 Jahre gibt es deshalb ein spezielles Senior-Produkt: Happy Cat Best Age 10+. Bei älteren, sehr ruhigen Katzen kann bei Bedarf auch Happy Cat Adult Light mit der „Senior“-Nahrung gemischt werden, um Übergewicht vorzubeugen. Hier finden Sie alle Produkte für Katzensenioren.

Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt helfen übrigens zusätzlich altersbedingte Schwächen rechtzeitig zu erkennen.

Katzen und Milch gehören für viele Menschen zusammen wie Kaninchen und Karotten. Es wird einfach erwartet, dass Katzen Milch trinken. Schließlich ist es ein häufiges Bild, dass Katzen auf dem Bauernhof ein Schälchen Milch bekommen und voller Genuss leer schlecken. In Wirklichkeit vertragen Katzen Kuhmilch, die von vielen gerne gegeben wird, allerdings nur sehr schlecht: Häufig führt sie sogar zu Durchfall. Aber woher kommt der Mythos, dass Katzen Milch trinken und wie sollten Katzenhalter mit der Milchfütterung am besten umgehen?

Milch in der Tierernährung

Jedes Säugetier produziert Milch, um seinen Nachwuchs nach der Geburt zu versorgen. So stellt auch die Katze ihren Katzenbabys Milch zur Verfügung. Diese ist sehr nahrhaft, speziell für jede Tierart zusammengesetzt und sichert den Neugeborenen das Überleben. Damit die Milch in den ersten Wochen verdaut werden kann, befindet sich im Darm der Jungtiere ein spezielles Enzym: die Laktase. Sie spaltet den in der Milch vorhandenen Milchzucker (Laktose) und macht sie auf diese Weise für den Nachwuchs verträglich.

Die Umstellung auf normales Futter

Sobald Tierkinder größer werden, fangen sie an, richtiges Futter zu fressen und die Mutter gibt ihnen keine Milch mehr. In dieser Zeit ändert sich auch die Verdauung der Kleinen. Sie wird auf die normale Kost umgestellt und das Enzym Laktase verschwindet langsam. So passiert das auch bei unseren Stubentigern, die später in der Regel keinen Milchzucker mehr verdauen können.

Aber warum trinken Katzen Milch?

Früher wurden Katzen hauptsächlich als Mäusefänger auf Bauernhöfen gehalten. Dort haben sie als Futter, neben Mäusen, regelmäßig frische Milch bekommen. Spezielles Katzenfutter gab es noch nicht und Fleisch war für die Stallkatzen zu teuer. Frische Kuhmilch war jedoch immer vorhanden und wurde sowohl den Katzenwelpen als auch den erwachsenen Tieren täglich gegeben. Durch die frühe Gewöhnung an die Kuhmilch ist bei diesen Katzen oft das Enzym Laktase im Darm erhalten geblieben. So vertragen sie auch als ausgewachsene Tiere größere Mengen Milch. Abgesehen davon mögen fast alle Katzen Milch einfach sehr gerne. So hat sich wohl das Bild der Katze, die Kuhmilch trinkt, entwickelt.

Was ist der Unterschied zwischen Kuhmilch, der sogenannten Katzenmilch und der Aufzuchtmilch?

Es gibt drei Arten von Milch, die Katzen gerne gegeben wird:

  • Normale Kuhmilch
  • Spezielle Katzenmilch mit sehr wenig Laktose
  • Aufzuchtmilch für Katzenwelpen

Die normale Kuhmilch enthält viel Laktose und wird daher nur von sehr wenigen Katzen gut vertragen – wenn, dann nur in kleinen Mengen. Von einer regelmäßigen oder übermäßigen Fütterung sollte man daher besser absehen. Eine häufige Folge bei zu viel Kuhmilch ist Durchfall.

Die Katzenmilch mit weniger Laktose kann im Tierbedarf gekauft werden. Sie ist speziell für die kleinen Samtpfoten aufbereitet worden. Daher wird sie besser vertragen als Kuhmilch. Dennoch ist es kein normales Getränk – sie hat viel zu viele Kalorien. Auch als Nahrungsersatz ist sie nicht geeignet, da die enthaltenen Nährstoffe sehr unausgewogen sind. Katzenmilch sollte daher wirklich nur als „Leckerei“ in kleinen Mengen gegeben werden.

Die sogenannte Aufzuchtmilch eignet sich hingegen ausschließlich für Katzenwelpen in den ersten Wochen als Muttermilchersatz. D. h., wenn die Welpen mutterlos aufwachsen oder die Katzenmama nicht ausreichend Milch zur Verfügung stellt, kann den Kitten Aufzuchtmilch gefüttert werden. Wichtig: Im Alter von ca. 3 bis 4 Wochen muss sie langsam abgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Umstellung auf normales Fressen. Katzenwelpen, die ausreichend gesäugt werden, sowie älteren oder gar ausgewachsenen Katzen sollte keine Aufzuchtmilch angeboten werden.

Im Überblick

  • Kuhmilch: Enthält viel Laktose und wird von wenigen Katzen vertragen. Häufige Folge: Durchfall.
  • Katzenmilch: Laktosereduziert. Sie wird besser vertragen, beinhaltet jedoch viele Kalorien. Als Leckerli ideal.
  • Aufzuchtmilch: Nur für Katzenwelpen in den ersten Wochen. Spezieller Muttermilchersatz.

Warum darf man Katzenwelpen als Muttermilchersatz nicht mit Kuhmilch oder Katzenmilch füttern?

Jede Säugetierart hat eine eigene, ganz speziell zusammengesetzte Milch. Denn jedes Tierkind hat andere Bedürfnisse. Sei es an die Inhaltsstoffe oder den Energiegehalt. Füttert man nun Katzenwelpen mit Kuhmilch, hat diese z. B. nicht ausreichend Energie. Das Kätzchen trinkt zwar bis der Magen voll ist, aber nimmt damit nur wenig Energie auf. Unter Umständen kann es durch die Unterversorgung sogar sterben. Katzenmuttermilch enthält viel Taurin, Arginin und Methionin. Drei Aminosäuren, die für Katzen lebenswichtig sind. Auch hier hat die Kuhmilch einen sehr viel geringeren Gehalt, wodurch es zu Mangelerscheinungen kommen würde. Für Katzenmilch gilt das Gleiche wie für Kuhmilch: In der Regel besteht sie aus laktose-reduzierter Kuhmilch. Nur mit der echten Muttermilch der Katzenmama oder einer speziellen Aufzuchtmilch, die der Muttermilch angeglichen wurde, können Katzenwelpen erfolgreich aufgezogen werden.

Quelle: Klinische Diätetik für Kleintiere, 2003 von Michael S Hand, Craig D Thatcher, Rebecca L Remillard, Philip Roudebush

Warum sollen erwachsene Katzen keine Milch für Katzenwelpen erhalten?

Katzenaufzuchtmilch ist speziell für Katzenbabys zusammengesetzt. Diese benötigen viele spezielle Aminosäuren und viel Energie in Form von Fett und Milchzucker (Laktose). Diese Laktose können Katzenwelpen sehr gut spalten. Ist die Katze ausgewachsen, kann sie meist keine Laktose mehr spalten und die Milch würde ebenso wie Kuhmilch zu Durchfall führen. Aber auch der hohe Energiegehalt ist für die erwachsene Katze meist zu viel. Daher muss man beim Kauf von Katzenmilch immer darauf achten, dass es sich um Katzenmilch für erwachsene Katzen handelt und nicht aus Versehen zur Aufzuchtmilch gegriffen wird.

Wie kann man Katzenmilch und Katzenaufzuchtmilch im Geschäft unterscheiden?

Die Unterscheidung der beiden Milchsorten ist oft sehr schwierig, da sie sehr ähnlich oder sogar gleich (z. B. Cat-Milk) bezeichnet werden. Es ist daher wichtig, immer genau auf die Beschreibung des Produktes zu achten. Hier findet man Informationen darüber, ab wann die Milch den Katzen angeboten werden darf. Kann sie erst ab dem 3. Lebensmonat gegeben werden, handelt es sich um Katzenmilch. Andernfalls ist sie für Katzenwelpen gedacht (Aufzuchtmilch vom 0. bis 2. Monat). Bisweilen findet man hier auch Hinweise wie „Alleinfuttermittel für Katzenwelpen in der Säugephase“.

Was sollen Katzen trinken?

Grundsätzlich sollten Katzen Wasser trinken – und das in ausreichender Menge. Trinken Katzen zu wenig, und bleibt dies unbemerkt, kann es zu einer Dehydration kommen. Wird diese nicht behandelt, kann sie sogar zum Tod der Katze führen. Trinkt die Katze nicht ausreichend, was bei Stubentigern leider leicht passiert, kann man folgende Tricks ausprobieren:

Tricks für schlechte Trinker

Es ist wichtig, die Wasserschalen an verschiedenen Stellen in der Wohnung aufzustellen. Da Katzen nicht gerne neben dem Futter trinken sollte der Wassernapf an einer anderen Stelle platziert werden. Sehr gut helfen sogenannten Katzenspringbrunnen. Diese stellen den ganzen Tag fließendes Wasser zu Verfügung. Manche Katzen bevorzugen hingegen abgestandenes Wasser: So verschwindet der Chlorgeschmack. Trinkt die Katze zu wenig, sollte bieten Sie ihr Nassfutter an. Frisst das die Katze, nimmt sie bereits über das Futter ausreichend Flüssigkeit auf.

Hilft alles nichts, kann die Katze über Katzenmilch zum Trinken angeregt werden. Allerdings sollte die Milch hierfür stark verdünnt werden. Denn Katzenmilch ist kalorienreich und darf auch in solchen Fällen nur einen sehr kleinen Teil der Nahrung ausmachen. Ansonsten drohen Übergewicht und Folgeerkrankungen.

Milch für Katzen – gesund oder nicht?

Stellt man sich nun die Frage, ob Milch für Katzen gesund ist, gibt es eine differenzierte Antwort: Aufzuchtmilch für junge Kitten, die ohne oder mit zu wenig Muttermilch aufwachsen, ist nicht nur gesund, sondern lebensnotwendig. Spezielle Katzenmilch ist in Maßen nicht ungesund. Sie kann als Leckerchen oder verdünnt als Durstanreger genutzt werden. Wichtig: Aufgrund des hohen Kaloriengehalts sollten Sie Ihrer Katze nicht zu viel Katzenmilch geben. Kuhmilch hingegen sollten Sie Ihrer Samtpfote – sofern Sie es nicht von klein auf gewöhnt ist – nicht anbieten. Die enthaltene Laktose kann aufgrund des fehlenden Enzyms Laktase nicht gespalten und verwertet werden. Durchfall ist die Folge. Möchte man seiner Katze also etwas Gutes tun, sollte man lieber ab und an auf einen Schluck Katzenmilch zurückgreifen.

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